Pfoten-Anekdoten
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Ansichten-Einsichten

Ach was

Deutschland wird immer älter und im Zuge dessen, kommen nun auch  Themen zur Sprache, wo es wirklich an der Zeit ist, dass man da reagiert. Gemeint sind die enormen Demenz Erkrankungen. Könnt auch gut sein, dass sich so manch Creutzfeldt Jakob darunter befindet, aber das würde keiner bekannt geben, denn sonst gehts direkt wieder der nächsten Berufsgruppe schlecht, weil ja bei der Fütterung vom Schlachtvieh alles ach so ordentlich läuft.
Auf jeden Fall machte jetzt eine Sendung im TV darauf aufmerksam, dass viele Demenzpatienten durch die Pflegekasse grundsätzlich falsch eingestuft werden. Können wir bestätigen, denn wir hatten das Problem von 1990 bis 2000. Damals erkrankte die Schwiegermutter und wer sich ein bisschen mit der Problematik auskennt, der weiß wie viel Aufwand man betreiben muss, um solche Menschen zu pflegen. Durch den Medizinischen Dienst waren wir dazu verpflichtet, uns 24 Stunden um die kranke Frau zu kümmern. In der Regel würde das Pflegestufe III bedeuten. Eingestuft war die Schwiegermutter aber bis kurz vor ihrem Tod lediglich auf Pflegestufe I. Da wurde schon mit Magensonde und allem anderen schönen Kram gearbeitet. Wurde die Schwiegermutter mal in ein Altenheim zur Kurzzeitpflege gegeben, dann wurde sie dort in die höchste Versorungsklasse eingestuft und wir bekamen eine dicke Rechnung. Wieder daheim, war es dann wieder die Stufe I. Es hat verdammt viel Kampf bedeutet, bis endlich die höchste Pflegestufe griff und da war es dann auch schon fast zu spät. Drauf zahlen und wahnsinnig werden. Altenheimplatz kam nicht in Frage, weil erstens ein Versprechen gegeben worden war und man sich das ohnehin hätte gar nicht leisten können. Somit blieb eine Person im Haus und kümmerte sich um die Schwiegermutter. Ständige Kontrollen des medizinischen Dienstes musste man sich gefallen lassen und man lief immer Gefahr, dass als wenn es Fangprämien dafür gibt, ein wild gewordener Hausarzt die Schwiegermutter einweisen wollte.
Als im Jjar 2000 die Schwiegermutter verstarb, war es erschreckend zu sehen, was diese Krankheit aus ihr gemacht hatte. Weniger als ein Kleinkind, denn das erinnert sich irgendwann an etwas.
Und für den, der die Pflege übernommen hatte, war es schwierig wieder in Lohn und Brot zu kommen.
Und jetzt? Jetzt müssen sich die führenden Köpfe überlegen, was sie machen, denn die Demenz Erkrankungen nehmen zu. Wird wohl soweit kommen, dass wir demnächst in einen Topf einzahlen müssen, aus dem dann angeblich eine bessere Versorgung stattfinden wird. Vielleicht bauen die aber auch große Gebäude und sperren die erkrankten da ein. Sie passen ja schließlich nicht in das gesunde Bild von Deutschland.
Vor dem was nun passiert, wurde gewarnt aber wie üblich nicht drauf gehört. Passt mal wieder.
Hoffen wir, dass wir, wenn wir alt sind, hier und jetzt einfach umfallen und nicht erleben müssen, was man mit uns machen würde, wenn wir geistig nicht mehr in der Lage sind uns zu wehren.
Grundsätzlich ist Mensch ja sowieso selber schuld, wenn er erkrankt. Das gilt für Arbeiter einer Chemiefabrik genauso wie für die Wachleute der Atombomben, von denen die CDU solange erzählt hat, dass es die ja in Deutschland gar nicht gäbe.

Tja ...

Pfoten-Anekdoten 09.09.2010, 23.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Heute, vor 22 Jahren ...

... standen zwei relativ junge Menschen vorm Beamten auf dem Standesamt.  Tags drauf, die kirchliche Trauung, die sich ein bisschen verzögerte, weil wir zwar die Ringe hatten, aber das Stammbuch fröhlich allein im Wohnzimmer auf dem Tisch vergessen wurde. An der Orgel in der Kirche damals mein ehemaliger Musiklehrer, was ich ungemein toll fand. Es war ein sonniger Tag der 09.09.1988 und am Tag der kirchlichen Trauung, lag leichter nebel über Krefeld, der sich dann verzog und es wurde richtig warm. Wir sind nach der Trauung und dem gemütlichen Essen dann in unsere Flittertage abgehauen. Wohin? Na nach Cochem, wo abends ein Stehgeiger "Love Story" und "Strangers in the Night" spielte. Das sind Erinnerungen die bleiben und die man gerne abruft.
Heute, sind wir, wenn man es genau nimmt, auch noch relativ jung. Es ist verdammt viel in den 22 Jahren passiert und manchmal spielte egal wer von beiden mit den Gedanken, dass Allein das Leben vielleicht einfacher wäre.
Dann wollen wir mal schauen, wie lang das noch geht.

Pfoten-Anekdoten 09.09.2010, 07.06 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dunkelheit

Wenn du im Wohnzimmer sitzt und jetzt seit gut einer Woche, mit Anbruch der Dunkelheit die Düsen-Jets fliegen hörst, dann fragst du dich, für welchen verdammten Krieg jetzt wieder trainiert wird. Als damals der Krieg in Afghanistan los ging, mussten wir keine Nachrichten schauen, wir hörten nachts die schweren Maschienen fliegen und uns war unwohl. Jetzt, wo man weiß, dass im Irak der Abzug aus dem befriedeten Land (welcher Frieden?) vollzogen wird, fragt man sich, was diese Flüge in der Dunkelheit sollen. Ich weiß, dass ich als Kind schon heftig auf den Kriegslärm reagiert habe. Immer mit der Frage "Wieso?". Die Erzählungen der Eltern über die Erlebnisse aus dem zweiten Weltkrieg, haben mir Angst und Magenkrämpfe gebracht. Mein Geist sagt mir immer, dass ich keinen Menschen umbringen darf und kann, der mir persönlich nichts getan hat. Drum verstehe ich auch bis heute nicht, wie dieser Gehorsam zum töten zustanden kommt. Auge um Auge, Zahn um Zahn, mag ja irgendwo noch aussagen, aber was genau, weiß ich auch nicht. Ein Land verteidigen, okay. Aber in ein fremdes Land unter Vorraussetzungen reinzugehen, Menschen zu töten, die dem Angreifer nichts getan haben, das verstehe ich nicht. Ich verstehe den Soldaten nicht, der im Irak im Einsatz war und noch ist. Ich weiß auch nicht, ob die zig tausend Familien, deren Kinder im Kriegseinsatz gefallen sind, verstehen was das sollte. Patriot sein, für was?
Ich halte Gewalt für kein Mittel einen Konflikt zu lösen. Ich halte mich an den Spruch, dass die Feder mächtiger als das Schwert ist.

Wann die Flüge im Schutze der Dunkelheit aufhören? Keine Ahnung. Ich habe wirklich Sorge, dass der nächste Schlag gegen einen Schurkenstaat ansteht. Und dann? Der Haß wird niemals besiegt, nur noch mehr entstehen.

...

Pfoten-Anekdoten 08.09.2010, 22.30 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Revolution ist im Anmarsch

Weiß auch nicht, ich hatte heute jedes Mal wenn ich die Stimme von Frau Dr. Merkel im Radio hatte, das Verlangen kurz nach Berlin zu fahren und die werte Dame samt Brüderle und Co. zu schütteln.
Eine Revolution sei nun in die Wege geleitet worden.
Hä?
Revolutionär wäre gewesen, wenn die Bundesregierung sich nicht hätte kaufen lassen. Stattdessen ist die Revolution, von der Frau Merkel spricht wohl jene, wo sie einfach mal hingeht und wieder zeigt, wie sehr ihr die Wähler knapp am Arsch vorbeigehen.
Unser Umweltkanzlerin, die so verbissen war, aus dieser Welt eine saubere zu machen, dröhnt uns nun weiter zu mit Atommüll. Und das alles auf damaligen Gutachten, die von den Betreibern in Auftrag gegeben wurden, die Atomkraftwerke bauen wollten.
25% der Stromerzeugung kommen nur über den Atommeiler, der soviel Dreck produziert, dass einem schlecht werden kann.
Muss ja eine schwierige Verhandlung gewesen sein, die da gestern im Bundeskanzleramt statt gefunden hat. Lecker Kaffee, ein bisschen Smalltalk und dann so tun, als wäre in letzter Sekunde eine Einigung erzielt worden.

Tja, ich denke wir sollten jetzt auch hingehen und der Regierung ein bisschen Feuer unterm Hintern machen.
"Wenn ich nicht später ab 60 meine volle Rente bekomme, dann zahle ich eben ab sofort keine Steuern mehr!"
Wetten dass ... wir wären aber so etwas von am Arsch gepackt. Drohen und Erpressen, dass dürfen nur Energieriesen in deren Vorständen soviele der schwer arbeitenden Politiker vom gestrigen Abend sitzen.

Ein Volksbegehren wäre hier und jetzt nicht falsch. Ich bin dabei. Ich muss zwar nicht um die Zukunft meiner Kinder kämpfen, weil ich keine habe, aber ich möchte nicht weiter Angst haben, dass irgendwann einmal ein Atommeiler hier fröhlich in die Luft geht.

Manchmal möchte ich mein Hund sein, der von alledem nichts versteht und der sich keine Sorgen machen muss.


Pfoten-Anekdoten 06.09.2010, 18.41 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Party die Ecke rum

Zwei Nachbarskatzen saßen da schon und schauten erstaunt, als wieder einmal das Fallobst seinem Namen alle Ehre machte. Auch mein Hund schaute, denn er war der Überzeugung, dass das Klatsch von den Katzen kam.
Ich meine, eine der Katzen sei Moritz gewesen, der genau dort immer mal wieder sitzt.
Als ich mit Denzel dann die Straße weiter ging, saß Katze Nummer 3 auf den Stufen und war auf dem Sprung zu den Kumpels. Herr Denzel fand das wahnsinnig interessant. Kein Gebell, aber freudiges Schwanzwedeln und ein Blick zu mir "will auch zu der Party".
Und weil Katzen eben so anders sind, als alle anderen Fellflusen, hat mir meine vorhin eins auf die Nase gehauen. Ich hatte mich gebückt, da ich den Strom für das TV Gerät unterbrechen wollte. Irgendwie störte ich mit meiner Rübe wohl die Jagd nach der fetten Mücke, die da im Wohnzimmer flatterte.

Gestern habe ich ja den neuen Berndorf bekommen. "Die Nürburg Papiere". Vorhin bin ich damit fertig geworden. Immerhin 365 Seiten und dafür lasse ich alles, was im TV laufen könnte, dann auch gerne mal sausen.
Interessant ist die Story allein deswegen schon, weil wir ja hier in der Eifel ein fröhliches Millionengrab haben. Der werte Schöpfer vom Space-Center in Bremen, hat in der Eifel zugeschlagen und was bauen lassen, was keiner braucht. Dubiose Geldgeschäfte und ein zurückgetretener Finanzminister in Rheinland-Pfalz sind nur eine Spitze des Eisberges.
Berndorf hat drum herum ein paar Morde geschehen lassen. In einem Eifel Krimi von Berndorf sterben immer Menschen. So abwägig, dass vielleicht einem Eifeler die "Hand ausrutschen" könnte, ist nichts.
Wir haben uns diesen Bau auch einmal angesehen und nun ja, es ist ein gräßlicher Betonbau, der uns Steuerzahler zur Kasse bittet.
Es darf gespannt gewartet werden, wie und was aus dem Bau werden soll und ob die frommen Wünsche der Investoren eintreten.

Und weil Krimis gut sind, warte ich mal ab, ob es jetzt wirklich eine Klage gegen die Regierung gibt, die sich dazu durchgerungen hat, dass die Atomkraftwerke noch länger laufen dürfen. Und weiter mit dem Atommüll, der ja der Umwelt nicht so viel Schaden zufügt wie das CO2.

Gute Nacht.

Pfoten-Anekdoten 05.09.2010, 23.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das schlafende Dorf

Wir haben aufmerksam den Tieren der Nacht zugehört,
die da in den Weinbergen die Gespräche führten.
Wir wissen nicht, was die sich zu erzählen hatten,
doch erfüllte es die Stille mit sehr viel Leben.

Jetzt, wo ich hier sitze und den Tag erwarte,
schläft das Dorf noch tief und fest.
Gleich, als wenn es nicht anders sein könnte,
pulsiert wieder das Leben und das Dorf.

Und wenn dann wieder alles gesagt ist,
die Menschen in ihren Betten liegen,
kommen die Stimmen der Tiere wieder
die den ganzen Tag versteckt im Busch,
dem Lärm aus dem Weg gegangen sind.

(C) Josi Geisbusch

Pfoten-Anekdoten 05.09.2010, 08.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Welt 2010

Dieses Jahr hat etwas eigenartiges. Wir wurden mit einem Orkan Anfang des Jahres begrüßt, der in weiten Teilen die Natur sehr geschädigt hat. Dort wo Wald verloren gegangen, wird nun darüber gesprochen, wie er wieder aufgeforstet werden kann. Wir werden nicht mehr erleben, ob die Natur sich erholt. Wir werden aber die nächsten Orkane mitbekommen, die sicherlich an Kraft und Zerstörung zunehmen werden.
Mittlerweile ist im Golf von Mexiko die zweite Bohrinsel in die Luft geflogen. Es ist erschreckend, denn jetzt geht das wieder los, dass erst einmal der Schaden als gering angegeben wird. Ob das so ist? Wir werden sehen. Es scheint so, als wolle das Öl uns sagen, dass wir nun endlich mal in die Pötte kommen müssen und auf andere Kraftstoffe umsatteln sollten. Die Natur ist machtlos und wenn wieder Öl ins Meer fließt, dann wird mit weiterem Gift dafür gesorgt, dass es nicht gesehen wird.
Bergleute sind eingeschlossen und werden wohl erst in Monaten befreit sein. Was mag das für die Seelen der eingeschlossenen bedeuten? Besonders dann, wenn doch bekannt ist, dass eben in jenem Bergwerk die Sicherheit ganz unten angesetzt war.
Familienväter bringen ihre Kleinkinder um. Da sitzt man fassungslos vor dem Fernsehgerät und fragt sich, welche Sicherung da rausgesprungen sein muss, dass ein Vater sein Kleinkind erhängt. Andere in den Tod zu reißen, wenn man mit dem Leben wie es ist nicht mehr zurecht kommt, ich verstehe es nicht.
Israelis und Palästinenser reden jetzt zum xsten Male zusammen, wie man Frieden schaffen kann. Zeitgleich bomben ewig gestrige weiter und zeigen damit, dass sie keinen Frieden wollen. Die Mauer die dort gebaut wurde, existiert in den Köpfen beider Parteien.
Ein SPD Politiker fällt aus dem Rahmen, wird seines Amtes bei der Bundesbank enthoben, löst aber zeitgleich eine Diskussion aus, die geführt werden muss.
Menschen, die einen Job suchen, laufen immer mehr Gefahr, nur noch über Zeitarbeit ein wenig Lebensunterhalt zu verdienen. Die Politik unternimmt nichts. Es spart die Rente für später, plündert aber die Sozialkassen.
Gegangene Politiker kassieren weiter ihre Bezüge aus Steuergeldern, während darüber geredet wird, wie Otto Normal weiter zur Kasse gebeten werden kann. Strom- und Gaspreise erhöhen sich, weil das Abrechnungsjahr sich dem Ende zuneigt und dann immer und unerwartet (zufällig) alles teurer wird.

Ich sitze hier und warte, ob der Nebel sich verzieht oder es erst am Abend hell wird.

Freitag, 03. September 2010 und man kann mit den Ohren schlackern.

Pfoten-Anekdoten 03.09.2010, 11.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Optimist sein

Ich war gerade mit meiner Fellfluse die erste Runde des Tages. Mal abgesehen davon, dass die Spatzen wohl Kraft- und Krawallfutter zu sich genommen haben, war bis auf die Katze die auf dem Garagenhof saß nichts besonderes los.

Auf dem Rückweg fuhr ein Auto an uns vorbei, parkte beim Arzt vor der Tür und als die Autotür aufging, hallte uns "Wir sind geboren um zu leben" entgegen. Lustig eben nur, dass die beiden Insassen des Wagens mindestens 70 Jahre alt waren. Das nenn ich positives Denken.

So, muss zur Arbeit.

Pfoten-Anekdoten 02.09.2010, 08.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freude

Der 1. September ist ein Tag der Freude.

Die 75 Watt Glühbirne ist Geschichte, weil sie der Umwelt schadet. Dafür bleiben aber Kohle- und Atomraftwerke in Betrieb, weil die der Umwelt nachhaltig nix tun.

Der Irak Krieg ist offiziell beendet. Na welch Freude sich da breit macht, für eine Sache, deren Rechtfertigung eventuell noch ein Gericht klären wird. Natürlich war Herr Saddam ein Arsch mit Ohren, eine mordende Wildsau. Aber, die USA waren dick befreundet mit dem Kerl und machen dann so etwas und die Welt schaut zu.
Unter Saddam sind tausende umgebracht worden. Aber, wenn wir uns die täglichen Bombenanschläge im Irak anschauen, kann man wohl kaum von Befriedung reden.
Selbst gestern wieder, als das ZDF was zum 11.09.2001 sendete, war mal wieder die Rede davon, dass Saddam praktisch Hand in Hand mit Bin Laden die Anschläge auf die Türme geplant habe.

Was kommt jetzt?
Angriff auf den Iran???
Ich will es gar nicht wissen.

Pfoten-Anekdoten 01.09.2010, 11.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eigentlich ...

Wir loben die Atomkraft und das, was draus werden kann. Mit bangen Blicken schauen wir nun Richtung Russland und wissen, dass man uns nur die halbe Wahrheit sagen wird. Wen stört es wirklich, dass durch die Brände jetzt Atomare Wolken aufsteigen und wieder einmal aufzeigen, wie herrlich ungefährlich doch die von der CDU hochgelobte Atomkraft ist. Ich könnt kotzen, wenn ich mitbekomme, wie die, die mit Sicherheit einen Vorstandsposten bei einem der Energieriesen haben, jetzt davon reden, dass die schrottigen Atommeiler in Deutschland noch länger laufen müssen, weil sonst die Lieferung von Strom nicht mehr gewährleistet sei. Für wie doof wollen die einen eigentlich verkaufen? Endlager werden zugelassen und somit Mord betrieben. Nur, wer klagt die schon an, die den Scheiß verbocken?
Und jetzt? Jetzt können wir nur hoffen, dass uns der Mist aus Russland nicht erreicht und wenn doch, dann haben wir eben Pech gehabt. Erkrankt man an Krebs, hat man ungesund gelebt und ist es selber schuld. Ist doch immer so. Da gibt es Fakten die belegen, wie gefährlich Atomkraft ist und dann kommen "unabhängige" Gutachter -bezahlt von der Atom-Lobby- und lassen dann über die Medien verbreiten, dass es nicht stimmen würde, dass von der Atomkraft eine Gefahr ausgehe. Sicherlich nicht, denn das mit den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki bringt auch keine Spätfolgen mehr. Die verkrüppelten Menschen sind eben da und Basta.
So allmählich kann einem die Verlogenheit gewisser Multis doch auf den Sack gehen. Da strahlt Shell nun einen Spot aus, wo die uns verklickern wollen, wie ordentlich und umweltbewusst die arbeiten. Die blenden aus, dass die auf dem schwarzen Kontinent für eine der größten und bestehenden Ölseuchen verantwortlich sind. Böse sind nur die von BP, denn die sind ja nun in aller Munde und da kann man sich selber Flügelchen der Unschuld anstecken.
Gestern kam ein Bericht im TV, dass jetzt kurz vor Zwölf ist und der Rohstoff Öl nicht mehr unbegrenzt verfügbar sei. Das wissen wir doch seit unserer Schulzeit. Anscheinend interessiert es aber die Politiker hier in Deutschland nicht. Wenn selbst die Amerikaner, die ja nun nachweislich lieber geklotzt statt gekleckert haben, ihre Luftwaffe schon auf Ökötreibstoff umstellt, wieso tun dann die Deutschen wieder so auf Drei Affen?
Wie gesagt, ich war 1990 auf einer politischen Verantstaltung und da standen die Öko-Mobile der großen Autokonzerne. Auf den Markt gekommen, sind die bis heute nicht. Warum nur?
"Isch 'abe gar kein Auto!", kann ich von mir sagen und es freut mich, dass Herr Grizzly irgendwann 2006 verstanden hatte, dass es nicht immer ein 2,6 sein musste. Heute fährt einen 1,6 Audi A4, gerade frisch übern TÜV und den wird er auch behalten. Solange Politiker den Autobauern gestatten, diese Spritschleudern auf den Markt zu werfen, wird keiner einsehen, dass er bei sich mal mit dem Umweltschutz anfangen muss. Das Auto dient immerhin als Objekt der Angabe und der Eitelkeit.
Und jetzt?
Jetzt schaue ich mit bangem Blick nach Russland und frage mich, wo das alles noch enden soll. Insbesondere, da Lügen und Verschweigen an der Tagesordnung ist.

Eigentlich wollte ich heute mit dem Fahrrad nach Briedern zum Friedhof düsen. Aber, Kopfweh und eine dämliche Nacht zuvor, halten mich davon ab. Außerdem wäre ich nach dem Besuch am Grab der Bekannten wieder einmal im Tal der Gedanken und das tut nicht gut.
Morgen habe ich Freizeit und da düse ich dann nach Cochem. Werde freundlich in der Arztpraxis aufprallen und um den Bericht bitten. Reagiert der Arzt wieder nicht, dann eben anders. Er wäre nicht der Erste, wo ich einen Schritt weitergehe.
Insofern fände ich schon gut, wenn alle Ärzte die Berichte offenlegen müssten. Dann wüsste die Krankenkasse und auch der Patient direkt, für was da Summen gezahlt werden. Ich kenn das ja, das hatte die Reha damals auch versucht. Meine Beschwerde, dass ich es unmöglich fände, dass man Behandlungen in Rechnung stellte, die ich nie erhalten habe, zeigte Wirkung. Gut, in die Reha-Abteilung brauch ich nicht mehr gehen, die haben sich bestimmt meinen Namen gemerkt.

Bis 20.45 habe ich nun noch sturmfreie Bude. Der Nachbar schneidet die Steine für seinen Hof und somit ist Ruhe auch nicht wirklich angesagt. Selbst wenn ich mich aufs Ohr legen wollte, das geht nicht. Bei geschlossenem Fenster kann ich nicht liegen. Drum mal schauen, was ich so anstelle.


Pfoten-Anekdoten 11.08.2010, 14.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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ANne
Hallo ihre da nebenan, hier ist kaum ein neuer Eintrag. Darum mal ein kurzes Gekritzel von mir... ANne :ok:
13.1.2010-23:14
Danielle
Lasse euch ein paar sonnige Ostergrüsse hier ;)
10.4.2009-10:31
Name Marion
Hallo ihr 2, was für nen tollen Blog und dein Herr Denzel ist der Hammer. Auch ich hab nen Hund, einen Berner Sennenrüde, Teddy ist 3 Jahre alt. Komm doch mal vorbei in unserem Blog, richte ihn grade her und bald wird viel über Teddy usw zu lesen sein. Lg. Marion & Teddy ;)
2.4.2009-14:39
Sabine + Paula
Halli,Hallo.Sehr schöne Seite.Kann meine " Paula " oft wiedererkennen.(Auch ein Goldi, fast 2 Jahre alt.)
Ein paar mehr Fotos wären supi. :D Liebe Grüße aus dem hohen Norden von Sabine mit Paula
26.2.2009-13:01
frechdachs
Gute Besserung!
8.10.2008-18:13