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Im Supermarkt
Herr Blofeld und ich sind heute schnell zum Discounter gedüst, um einzukaufen. Und weil das hier in der Auswahl halt vielfältiger als an der Mosel geht, sind wir hinter St. Tönis gewesen.
Wir betreten den Laden, stopfen gerade die leeren Plastikflaschen in den Automaten, da sehe ich ihn. Meinen "Bruder", den ich vor gut 15 Jahren zum letzten Mal gesehen habe. Dass er da irgendwo in der Ecke wohnt, wusste ich.
Nachdem Herr Blofeld ihn dann auch gesehen hatte, ging das Gespräch los. Ob wir ihn denn grüßen sollten, drauf zugehen sollten. Ich weigerte mich und fragte, warum wir das tun sollten. Nach kurzer Überlegung befand auch Herr Blofeld es nicht für notwenig, auch nur ein Wort zu sagen, obwohl wir uns hätten durch den Kohl unterhalten können.
Nö, also ich habe nicht ohne Grund vor 14 Jahren für mich entschieden den Kontakt zur Adoptivfamilie abzubrechen. Einer der Gründe war jene Person, die wir heute gesehen haben. Von klein auf immer als Vorzeigesohn den Menschen vorgestellt und egal wie alt er wurde, der leibliche Sohn war immer der Stern der Familie. Blöde Sprüche inklusive.
Nö, muss ich nicht haben, denn es gibt etwas, das trage ich ihm seit ewigen Zeiten nach. Dass der leibliche Sohn irgendwann alles erben würde, war schon 1975 klar. Dass Probleme von ihm zur Schulzeit verschwiegen wurden, warum auch nicht, es sollte nicht so sein, dass die Familie, insbesondere die Adoptivmutter es zualssen wollte, dass ihr Sohn eben doch nicht so eine Leuchte.
Egal was, der Sohn bekam alles, durfte alles und studierte einen Unsinn, nur um als Student zu gelten. Heute arbeitet er als ...
Kein weiterer Kommentar dazu.
An der Frischetheke stand er dann nochmals vor uns, wir sagten nichts und er auch nicht. Gut so.
Mehr "Familie" will ich jetzt für die nächsten Jahre nicht mehr sehen. Bin ja schon froh, dass denen ihr Pflegekind, nachdem es uns an die Mosel hinterher kam, jetzt ins Kaisersesch geblieben ist.
Herr Blofeld sagte noch was zu der Sache mit Treffen, aber bei so etwas stelle ich meine Ohren auf Durchzug. Wir waren nie Familie, das habe ich ab dem ersten Tag der Adoption zu spüren bekommen und muss jetzt nicht auf Friede, Freude und Eierkuchen machen.
So, fertig.
Wir betreten den Laden, stopfen gerade die leeren Plastikflaschen in den Automaten, da sehe ich ihn. Meinen "Bruder", den ich vor gut 15 Jahren zum letzten Mal gesehen habe. Dass er da irgendwo in der Ecke wohnt, wusste ich.
Nachdem Herr Blofeld ihn dann auch gesehen hatte, ging das Gespräch los. Ob wir ihn denn grüßen sollten, drauf zugehen sollten. Ich weigerte mich und fragte, warum wir das tun sollten. Nach kurzer Überlegung befand auch Herr Blofeld es nicht für notwenig, auch nur ein Wort zu sagen, obwohl wir uns hätten durch den Kohl unterhalten können.
Nö, also ich habe nicht ohne Grund vor 14 Jahren für mich entschieden den Kontakt zur Adoptivfamilie abzubrechen. Einer der Gründe war jene Person, die wir heute gesehen haben. Von klein auf immer als Vorzeigesohn den Menschen vorgestellt und egal wie alt er wurde, der leibliche Sohn war immer der Stern der Familie. Blöde Sprüche inklusive.
Nö, muss ich nicht haben, denn es gibt etwas, das trage ich ihm seit ewigen Zeiten nach. Dass der leibliche Sohn irgendwann alles erben würde, war schon 1975 klar. Dass Probleme von ihm zur Schulzeit verschwiegen wurden, warum auch nicht, es sollte nicht so sein, dass die Familie, insbesondere die Adoptivmutter es zualssen wollte, dass ihr Sohn eben doch nicht so eine Leuchte.
Egal was, der Sohn bekam alles, durfte alles und studierte einen Unsinn, nur um als Student zu gelten. Heute arbeitet er als ...
Kein weiterer Kommentar dazu.
An der Frischetheke stand er dann nochmals vor uns, wir sagten nichts und er auch nicht. Gut so.
Mehr "Familie" will ich jetzt für die nächsten Jahre nicht mehr sehen. Bin ja schon froh, dass denen ihr Pflegekind, nachdem es uns an die Mosel hinterher kam, jetzt ins Kaisersesch geblieben ist.
Herr Blofeld sagte noch was zu der Sache mit Treffen, aber bei so etwas stelle ich meine Ohren auf Durchzug. Wir waren nie Familie, das habe ich ab dem ersten Tag der Adoption zu spüren bekommen und muss jetzt nicht auf Friede, Freude und Eierkuchen machen.
So, fertig.
Pfoten-Anekdoten 02.02.2010, 21.40 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frauchen blubbert mal wieder
Das war nicht gut!
"Der tut nix", hatte ein Problem mit einem Menschen. Ich sah den Menschen an der Ampel stehen und sah sehr wohl, dass er meinen Hund im Visier hatte. Ein flüchtiges Lächeln huschte über das Gesicht des Menschen, von dem ich vom Äußeren ausgehen durfte, dass es sich um eine Frau handeln sollte, vom Gesicht her aber eindeutig dann doch männlich war. Herr Denzel wartete mit mir auf sein Herrchen.
Auf einmal stand der Mensch vor uns, sprach meinen Hund an und wollte ihn streicheln. Herr Denzel sprang erschrocken auf Seite und fing fürchterlich an zu Bellen und drückte sich dann zitternd an meine Beine.
Fragt mich nicht, wieso und warum. Und ja, es war ein Mann und Klamotten einer Frau. Kenn ich ja nu zur Genüge, denn schließlich gab´s das in Cochem auch. Gut, der Vollbart auf Sommerkleid, sah wirklich strange aus, aber jeder wie er will.
Somit fügen wir der Liste, was Herr Denzel überhaupt nicht mag, neben den Krücken, Rollschuhen, Rollatoren und Palstiktüten nun noch Menschen zu, die eben anders erscheinen und in unserer Gesellschaft belächelt werden.

Auf einmal stand der Mensch vor uns, sprach meinen Hund an und wollte ihn streicheln. Herr Denzel sprang erschrocken auf Seite und fing fürchterlich an zu Bellen und drückte sich dann zitternd an meine Beine.
Fragt mich nicht, wieso und warum. Und ja, es war ein Mann und Klamotten einer Frau. Kenn ich ja nu zur Genüge, denn schließlich gab´s das in Cochem auch. Gut, der Vollbart auf Sommerkleid, sah wirklich strange aus, aber jeder wie er will.
Somit fügen wir der Liste, was Herr Denzel überhaupt nicht mag, neben den Krücken, Rollschuhen, Rollatoren und Palstiktüten nun noch Menschen zu, die eben anders erscheinen und in unserer Gesellschaft belächelt werden.
Pfoten-Anekdoten 02.02.2010, 12.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Denzel
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| ANne |
Hallo ihre da nebenan, hier ist kaum ein neuer Eintrag. Darum mal ein kurzes Gekritzel von mir... ANne |
| 13.1.2010-23:14 |
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| Danielle |
Lasse euch ein paar sonnige Ostergrüsse hier |
| 10.4.2009-10:31 |
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| Name Marion |
Hallo ihr 2, was für nen tollen Blog und dein Herr Denzel ist der Hammer. Auch ich hab nen Hund, einen Berner Sennenrüde, Teddy ist 3 Jahre alt. Komm doch mal vorbei in unserem Blog, richte ihn grade her und bald wird viel über Teddy usw zu lesen sein. Lg. Marion & Teddy |
| 2.4.2009-14:39 |
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| Sabine + Paula |
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Halli,Hallo.Sehr schöne Seite.Kann meine " Paula " oft wiedererkennen.(Auch ein Goldi, fast 2 Jahre alt.)
Ein paar mehr Fotos wären supi. Liebe Grüße aus dem hohen Norden von Sabine mit Paula |
| 26.2.2009-13:01 |
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| frechdachs |
| Gute Besserung! |
| 8.10.2008-18:13 |
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Liebe Grüße aus dem hohen Norden von Sabine mit Paula